Mit dem fünften Lauf, der GLP Rhein-Ruhr, veranstaltet vom AC Oberhausen im ADAC, neigt sich die GLP Saison 2025 schon wieder dem Ende zu. Zusätzlich zu den 96 regulären GLP Startern, hatten sieben weitere Teams genannt, die mit ihren E-Cars im Rahmen der RCN Green Challenge nach dem angepassten Reglement an den Start gingen.



Schon vor dem Start zeigte sich der Nürburgring von seiner besten Seite: strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen. Fahrtleiter Jürgen Seidel erläuterte den Teilnehmer die Fahrtaufgaben, erklärte die Flaggensignale und wies auf die Gefahren der Nordschleife hin. Derart gut gebrieft schickte er die Teams im vorgeschriebenen Abstand auf die Strecke.
Wie eng die einzelnen Teams derzeit leistungsmäßig beieinander liegen, zeigt die Tatsache, dass die ersten sieben der Tages-Gesamtwertung jeweils mindestens eine Null-Runde auf ihrer Zeitenliste vorweisen konnten. René und Tina Göbbels (Eschweiler), die mit ihren VW Golf I GTI starteten, schafften sogar zwei der begehrten fehlerfreien Runden. Mit insgesamt 4,1 Fehlerpunkten (1,5/1,0/0,8/0,0/0,0/0,8) belegte das Paar im Ziel den sechsten Platz der Gesamtwertung.
Ein weiteres eingespieltes Paar, Winfried und Karin Schlüter (Hostmar), wurde mit ihrem Mini mit 3,9 Zählern (0,3/1,0/0,0/1,4/0,9/0,3) auf P5 gewertet. Der vierte Platz ging an Markus und Michael Spiller aus Heusweiler, die mit ihrem VW Polo 3,6 Fehlerpunkte (2,8/0,0/0,3/0,1/0,1/0,3) einfuhren.
Einen Sprung nach vorn in der Jahreswertung machen Falk und Monika Mellentin aus Mönchengladbach. Mit dem guten dritten Platz kann das für den DAMC 05 im ADAC startende Paar den Ausfall im dritten GLP Lauf wieder gut machen. 3,0 Fehlerpunkte (1,0/0,2/0,5/0,2/0,0/1,1) reichten für die Top-Platzierung.
Auch bei Steven Ostrowski (Essen, Mercedes AMG A45) scheint nun der Knoten geplatzt zu sein. Nach einem nicht so optimalen GLP Saisonstart (P7, DNS, P6 und einem Ausfall), reichten diesmal 2,2 Punkte (0,1/0,6/0,0/0,1/0,5/0,9) für ihn und seinen erst sechzehnjährigen Sohn Niklas zum guten zweiten Platz.
Die Sieger der GLP Rhein-Ruhr aber heißen Harald und Harald (Senior) Ezaru aus Bad Wildbad. Mit ihrem BMW 330ci prägten sie den fünften GLP Lauf. Bei lediglich 0,8 Fehlerpunkten (0,2/0,0/0,3/0,1/0,1/0,1) kann man ohne zu übertreiben von einem souveränen Erfolg sprechen. Für das Vater-Sohn-Team ist es bereits der dritte Sieg in diesem Jahr. Ihre Chancen für den erneuten Titelgewinn stehen gut. Aber es gilt noch zwei Läufe zu bestreiten.
Das Ergebnis in der Experts Klasse war bis zum achten Platz identisch mit dem Gesamtergebnis. In der Advanced Klasse siegten Stefan und Andrea Rodig aus Rellingen. Mit ihrem Toyota Corolla fuhren sie 0,3 Fehlerpunkte (0,0/0,1/0,0/0,0/0,1/0,1) ein, was umgerechnet auf den anderen Wertungsmodus der Gesamtwertung 5,7 Punkte ergab und hier noch für den zehnten Platz reichte. Noch besser, auf P9, platzierten sich die Sieger der Rookie Klasse, Henning Reistenbach (Siegburg) und Adrien Rostaing-Capaillan (Schifflange/LUX) in der Gesamtwertung. Für den Sieg in der Rookie-Wertung reichten dem BMW E46-Team 0,2 Fehlerpunkte (0,1/0,0/0,0/01/0,0/0,0).
Die Mannschaftswertung sicherte sich mit 29,07 Punkten das Team „Null Runde“ (Ezaru/Ezaru, Mellentin/Mellentin, Schlüter/Schlüter, Dedekind/Meier und Großelanghorst/Bollweg) vor dem Team „Die Ü30er“ (Ostrowski/Ostrowski, Bernards/Bernards, Will/Anhuth und Wenzel/Knipp) mit 24,68 Punkten.
In der RCN Green Challenge gingen sieben E-Cars an den Start und alle erreichten das Ziel in Wertung. Es siegten Alexandre Stricher (Morangis, F) und Emilien Le Borgne (Marcille la Ville, F) im Alfa Romeo Junior Elettrica mit 6,9 Fehlerpunkten (1,3/3,0/2,6). Auf dem zweiten Platz folgten mit 9,6 Punkten (2,0/3,2/4,4) Andreas Schmidbauer (München) und Joakim Löber (Mörfelden-Walldorf, Tesla Model Y).



















